Marktredwitz war Mega. Wir hatten beide Schlagzeuger dabei, falls sich der eine an seiner Geburtstagstorte verheben würde. Wir hatten Adina Schöffel am Mikrofon dabei, schon eine kleine fränkische Tradition, wo sie sich ja auch heuer wieder in unsere Herzen gesungen hat. Wir hatten wie schon 2019 einen famosen Support von The Considerers und wir hatten großes Glück. Weil wir als Band auf perfekt vorbereitete Veranstalterinnen trafen, und mit ihnen auf hunderte, fröhliche Frankinnen und Franken. Die bereit waren, uns bis Mitternacht jede Note aus den Händen zu reißen. Zum Schluss auch noch die Schuhe. Und alles für einen guten Zweck; denn der kleine Finn braucht ein neues Bluesmobil.
Am Anfang des Abends stand für uns eine schöne Begegnung mit Kerst Glaß, dem Geschäftsführer von KME, der sein Interesse zur Zusammenarbeit mit den Souldiers bekräftigt hat. Mit einem Auto voll erstklassiger Technik, Marktredwitz bedankt sich für das leidenschaftliche Klangerlebnis. Direkt dahinter lauerten bereits die bestens preparierten Oliver Käferstein und Phillip Riedel (im Souldiers-Band-Logo 1.v.l.), sowie Dr. Schaefer, Dr. Roßner und Dr. Kaiser als Chefs von Rotary Club Fichtelgebirge, Lions-Club Fichtegebirge-Marktredwitz und Soroptimist International Club Luisenburg-Bad Alexandersbad und sorgten für einen wunderbaren Konzertabend.

Den wir, traumhaft gut geborgen in der Jugendherberge Wunsiedel, mit Geburtstagssekt und Kuchen ausklingen ließen. Kurz danach standen wir auf dem Marktplatz und versuchten lauthals bei Wunsiedel ist bunt, der Ignoranz, der Dummheit und dem Hass in der Welt ein wenig Schaden zuzufügen. Am Abend stellten wir im Weltecho Chemnitz sicher, dass auch alle sächsischen Seelen noch intakt sind. Mehr könnten es schon sein. Aber die kommende Kulturhauptstadt arbeitet noch am Soul.

Letzte Probe vor Strandsoul 2022Nur noch einmal schlafen