Orange ist das neue Schwarz

Dass der Soul die Farbe orange hat, ist ja mittlwerweile bekannt. Das weiß ja selbst Fred Wesley, der uns in der Tante Ju angesicht unseres Schuhwerkes fragte, »Hey…, you wanna outshoe me?« Neu ist aber das orange shoe case, welches pünktlich zum Strandsoul 2018 Tourstart gefüllt wurde mit eben jenen bunten Latschen. Und wer mal einen Blick durch Katjas orange Brille wirft, wird den Soul hier und da wiederfinden im Alltag. Selbst der Sonnenuntergang in Kühlungsborn, wo wir nach Zinnowitz unser zweites Konzert gepielt haben, leuchtet zärtlich in der Seelenfarbe.  Weiterlesen →


The Fat Horns und ihr Flötenstorch

Aus einer fixen Sommer-Idee von Kai wurden über den Winter Bläser-Noten, aus einem Flötensolo wurde ein vierstimmiger Satz und in die Lücke sprang Micha als Flötenstorch in einer zeitgemäßen Verkleidung. Und mit einem beachtlichten Instrument, vor Schreck bliesen die Fat Horns beinahe daneben. Der einzige Weg, Steffen 2018 nocheinmal an seinen Gitarristenplatz bei TOTAL VOKAL zurückzulocken, führte über die Fat-Horns-brachiale Version von »Locomotive Breath«. Reni am Schlagzeug war auch begeistert von den beiden Bluesschwestern, Romy und Katja, die zu »Gimme Some Lovin« flott Haar und Hüften schwangen.

 

 

 

 


Hoch lebe des Baritons Stiefel

 

Heute stecken wir dem Bandchef mal wieder was in den Stiefel, lange genug hat es ja gedauert. Alles Gute zum Geburtstag, Walther! Das Jahr ist fast rum, das Meer scheint so fern und kurz bevor der Schnee kommt, haben die Politeure ordentlich Schmiere gebraucht, um die Stereo-Loipe korrekt zu spuren, jetzt glänzen die Tonspuren wieder. „Kühlungsborn – what a lovely place… “ More about this video →


Vielmeer Kühlungsborn

Viel mehr geht nicht

Anhänger rückwärts rangefahren, bissl Musik, Dreie, Viere … kurz verbeugt, und Peng! war die Woche um. Den letzten Abend auf Rügen wehte uns der Wind beinahe aus unseren Händen, die Sonne ging unter, der Mond auf, und schon war sie vorbei, die schöne Zeit am Meer. Zirka siebzehn Stunden lang haben wir für unser Publikum musiziert und dabei in sieben Tagen 176 mal ein Lied angefangen auf der Bühne, sind dazu 33 Stunden Auto gefahren, wobei wir 2102 km zurücklegten, und haben vorher und nachher, teils auch währendessen eine unbekannte Menge Hopfenkaltschale zu uns genommen, diverse Liter eines chininhaltigen Wacholdergetränks erst gar nicht mitgerechnet… Viel mehr geht nicht. Danke an alle dreizehn Souldiers für den Spaß, deren Familien für die Kraft, sowie an alle Veranstalter für den Aufwand. Wir kommen wieder.

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  • Strandsoul 2017 at Vitte with The Souldiers

Zingst – Das ist unser Strand

Wenn man den zweiten Tag hintereinander bei Regen zu einem Konzert aufbricht, dann kippelt die Stimmung ein wenig hin und her. Kaum waren wir aber angekommen, gelobte der Himmel Besserung, eine steife Brise fegte alles fort, was noch zwischen uns und einem fetten Abend an der Seebrücke von Zingst stand. Sonne satt und ein spektakuläres Publikum, beide bedachten uns mit Streicheleinheiten, wir zogen glatt mit ihnen gleich und bedankten uns mit ordentlich Soul vom Feinsten. Apropos bedanken. Nachdem wir die Seebrücke besucht hatten, konnten wir an der Sonnenbrille nicht vorbei, ohne das Fotomotiv vom Zingster Strand einzusacken. Dort traf es sich gut, begeisterten Zuschauern unserer Show die Kamera in die Hand zu drücken. Bedankt haben sich auch heimlich nochmal ein paar Zingster…




Klönsnack auf Hiddensee

 

Wenn Marek und Kai schonmal übersetzen nach Hiddensee, dann schauen sie auch auf einen Snack im Kino vorbei. Klar, dass Jörg Mehrwald das gleich festhält für sein Logbuch. Dabei outen sich die Herren Musiker als hoffnungslose Birnenkuchen-Romantiker. Also, damit musste ja jeder rechnen, der bei einem Kurztrip an die Ostsee den Kinomann in Dresden vergisst.

 



Schön gestartet

Nach einem kurzen Fühjahrsputz auf den presets, Matthi suchte nach Geräuschen vom vorigen Jahr, ging es flott durch die Proben für Torgau. Olaf, der nach’m Tempo fragte, wurde glatt damit versorgt. Auch seine Erinnerungen ans vorige jahr waren eher schwar/weiss. Stücke, die nur aus drei Harmonieen bestehen, mag er im Grunde. Natürlich nur, wenn er weiß, welche drei das sind. Zwischendurch blies Micha elf Eier aus, malte sie an und verpasste ihnen Sonnenbrillen. Alles war bereit für den Kar-Soul in der Bastion von Torgau, auch Romy gab ihrer Bandscheibe einen Klaps und überwand ihre Abneigung gegen längere Autofahrten. Audiovisuelle Einzelheiten werden gerade begutachtet und geschnitten, mehr davon in Kürze…

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