Vielmeer Kühlungsborn

Viel mehr geht nicht

Anhänger rückwärts rangefahren, bissl Musik, Dreie, Viere … kurz verbeugt, und Peng! war die Woche um. Den letzten Abend auf Rügen wehte uns der Wind beinahe aus unseren Händen, die Sonne ging unter, der Mond auf, und schon war sie vorbei, die schöne Zeit am Meer. Zirka siebzehn Stunden lang haben wir für unser Publikum musiziert und dabei in sieben Tagen 176 mal ein Lied angefangen auf der Bühne, sind dazu 33 Stunden Auto gefahren, wobei wir 2102 km zurücklegten, und haben vorher und nachher, teils auch währendessen eine unbekannte Menge Hopfenkaltschale zu uns genommen, diverse Liter eines chininhaltigen Wacholdergetränks erst gar nicht mitgerechnet… Viel mehr geht nicht. Danke an alle dreizehn Souldiers für den Spaß, deren Familien für die Kraft, sowie an alle Veranstalter für den Aufwand. Wir kommen wieder.

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Zingst – Das ist unser Strand

Wenn man den zweiten Tag hintereinander bei Regen zu einem Konzert aufbricht, dann kippelt die Stimmung ein wenig hin und her. Kaum waren wir aber angekommen, gelobte der Himmel Besserung, eine steife Brise fegte alles fort, was noch zwischen uns und einem fetten Abend an der Seebrücke von Zingst stand. Sonne satt und ein spektakuläres Publikum, beide bedachten uns mit Streicheleinheiten, wir zogen glatt mit ihnen gleich und bedankten uns mit ordentlich Soul vom Feinsten. Apropos bedanken. Nachdem wir die Seebrücke besucht hatten, konnten wir an der Sonnenbrille nicht vorbei, ohne das Fotomotiv vom Zingster Strand einzusacken. Dort traf es sich gut, begeisterten Zuschauern unserer Show die Kamera in die Hand zu drücken. Bedankt haben sich auch heimlich nochmal ein paar Zingster…




Klönsnack auf Hiddensee

 

Wenn Marek und Kai schonmal übersetzen nach Hiddensee, dann schauen sie auch auf einen Snack im Kino vorbei. Klar, dass Jörg Mehrwald das gleich festhält für sein Logbuch. Dabei outen sich die Herren Musiker als hoffnungslose Birnenkuchen-Romantiker. Also, damit musste ja jeder rechnen, der bei einem Kurztrip an die Ostsee den Kinomann in Dresden vergisst.

 



Schön gestartet

Nach einem kurzen Fühjahrsputz auf den presets, Matthi suchte nach Geräuschen vom vorigen Jahr, ging es flott durch die Proben für Torgau. Olaf, der nach’m Tempo fragte, wurde glatt damit versorgt. Auch seine Erinnerungen ans vorige jahr waren eher schwar/weiss. Stücke, die nur aus drei Harmonieen bestehen, mag er im Grunde. Natürlich nur, wenn er weiß, welche drei das sind. Zwischendurch blies Micha elf Eier aus, malte sie an und verpasste ihnen Sonnenbrillen. Alles war bereit für den Kar-Soul in der Bastion von Torgau, auch Romy gab ihrer Bandscheibe einen Klaps und überwand ihre Abneigung gegen längere Autofahrten. Audiovisuelle Einzelheiten werden gerade begutachtet und geschnitten, mehr davon in Kürze…

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We Are Happy To Support

Wir freuen uns gerad ein Loch ins Hemde, für Mr. FRED WESLEY einen Support bieten zu dürfen. Ganz besonders, weil ausgerechnet dem Arne, unserem Posaunisten, bereits 2007 bei WESLEY’s erstem Auftritt in der Tante Ju diese Ehre zuteil wurde. Und jetzt, wo der 1. April vorbei ist und diebezügliche Sprüche überwunden sind, futtern wir uns schonmal bissl mentale Kraft an für die House Party in der Tante Ju am 5. Mai.

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Da hüpft’s Herze

Genau die richtige Zeit jetzt, um ins flache Wasser der Ostsee raus zu rennen. Die grauen Dezembertage wollten sich nicht anders vertreiben lassen, da haben wir nochma bissl in den bewegten Bildern rumgewühlt. Schon allein wegen des Piratenfrühstücks müssen wir im Sommer zurück nach Rügen. Und den Insulanern oberhalb von Rügen versprachen wir, ein Nina Hagen Stück vorzubereiten. Romy wird auf Händen getragen, Katja schaukelt und Franzi bekommt die Kompassnadel gerade gerückt. Vor nicht ganz einem Jahr hatte Micha die Idee, sich ein Stück Musik zu wünschen. Wozu ist man denn so viele Jahre in einer Band? Hier seht ihr nun, wie allen das Herze hüpft dabei.


Ho, ho, ho!

 

Flott den Probenraum gegen den Glühweintresen auf der Louisenstraße getauscht und Katja hinter ihrem Grill hervorgeholt – schon war der Saisonausklang perfekt. Bissl Schnee hat gefehlt, beim Geburtstagsständchen für Jennifer haben wir gepennt und außerdem vergessen der Maja Bescheid zu geben, dass sie ihr Horn hätte mitbringen sollen. Aber alles andere war festlich wie immer.