Dass der Soul die Farbe orange hat, ist ja mittlwerweile bekannt. Das weiß ja selbst Fred Wesley, der uns in der Tante Ju angesicht unseres Schuhwerkes fragte, »Hey…, you wanna outshoe me?« Neu ist aber das orange shoe case, welches pünktlich zum Strandsoul 2018 Tourstart gefüllt wurde mit eben jenen bunten Latschen. Und wer mal einen Blick durch Katjas orange Brille wirft, wird den Soul hier und da wiederfinden im Alltag. Selbst der Sonnenuntergang in Kühlungsborn, wo wir nach Zinnowitz unser zweites Konzert gepielt haben, leuchtet zärtlich in der Seelenfarbe. 

 

 

In Zinnowitz freuten sich Conny und Heinrich über Soul vom Feinsten, hier, ganz in der Nähe ihrer zweiten Heimat, auf Usedom, und es gelang uns ein sehenswerter Start, bei dem Micha inmitten eine fröhlich twistenden Menschenmenge auf den Tischen tanzte. Statt »Hit The Road, Jack« hätten wir lieber »Get On The Boat« spielen sollen am Yachthafen von Kühlungsborn. Aber die Jollenbesitzer fanden trotzdem,  dass wir uns nächstes Jahr den vierten Stern auf dem Strandsoulshirt mal am Timmendorfer Strand erwerben sollten. Ahoi Souldiers, egal ob Schleswig-Holstein oder Mecklenburg-Vorpommern – Hauptsache Strand und Soul. Und Love & Hope, Freedom & Soul Sound System.

Ein großes Dankeschön geht an Fridtjof, der seine Urlaubsfamilie für zwei Abende allein ließ, um unseren Posaunen-Indianer zu ersetzen. Während sich Arne in Bangalore das Curry durch die Trombone zog, blies sich Fridtjof fleißig in die Fat Horns Liga.

 

 

 

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