Vielmeer Kühlungsborn

Viel mehr geht nicht

Anhänger rückwärts rangefahren, bissl Musik, Dreie, Viere … kurz verbeugt, und Peng! war die Woche um. Den letzten Abend auf Rügen wehte uns der Wind beinahe aus unseren Händen, die Sonne ging unter, der Mond auf, und schon war sie vorbei, die schöne Zeit am Meer. Zirka siebzehn Stunden lang haben wir für unser Publikum musiziert und dabei in sieben Tagen 176 mal ein Lied angefangen auf der Bühne, sind dazu 33 Stunden Auto gefahren, wobei wir 2102 km zurücklegten, und haben vorher und nachher, teils auch währendessen eine unbekannte Menge Hopfenkaltschale zu uns genommen, diverse Liter eines chininhaltigen Wacholdergetränks erst gar nicht mitgerechnet… Viel mehr geht nicht. Danke an alle dreizehn Souldiers für den Spaß, deren Familien für die Kraft, sowie an alle Veranstalter für den Aufwand. Wir kommen wieder.

  • IMG_20170701_180159
  • IMG_8678
  • IMG_8565
  • IMG_8658
  • IMG_8681
  • IMG_8704
  • IMG_8710
  • IMG_8740
  • IMG_0648
  • IMG_0661
  • P1090387
  • 20170702_212642
  • P1090454
  • P1090030
  • 20170702_212139
  • 20170702_211020



Zingst – Das ist unser Strand

Wenn man den zweiten Tag hintereinander bei Regen zu einem Konzert aufbricht, dann kippelt die Stimmung ein wenig hin und her. Kaum waren wir aber angekommen, gelobte der Himmel Besserung, eine steife Brise fegte alles fort, was noch zwischen uns und einem fetten Abend an der Seebrücke von Zingst stand. Sonne satt und ein spektakuläres Publikum, beide bedachten uns mit Streicheleinheiten, wir zogen glatt mit ihnen gleich und bedankten uns mit ordentlich Soul vom Feinsten. Apropos bedanken. Nachdem wir die Seebrücke besucht hatten, konnten wir an der Sonnenbrille nicht vorbei, ohne das Fotomotiv vom Zingster Strand einzusacken. Dort traf es sich gut, begeisterten Zuschauern unserer Show die Kamera in die Hand zu drücken. Bedankt haben sich auch heimlich nochmal ein paar Zingster…


Nachtigall, ick hör dir klimpern

Für den Soul fährt Carsten einmal bis zum Teepott und zurück, legt sich vorher noch Olafs Noten unters Kopfkissen und dann gibt er uns und euch die Ehre. Ihr seht die Souldiers am Samstag in Warnemünde also dankbar vor’m Klavier knien, wo es beim Auftakt zum STRANDSOUL 2017 auch gleich ordentlich zur Sache geht, die Setliste spricht von 130 Minuten feinstem Soul, direkt am Leuchtturm von Warnemünde.


I Wanna Be There

 

Rainer packt gerade Musik aus…, Walther hat die Wäscheleine voller neuer Shirts…, Marek schrubbt den Anhänger blitzeblank…, Arne schmiert die Brote…, Franzi summt leis Happy Birthday…, Kai schreibt neue auf…, Micha lädt die Akkus…, Katja sucht den Farbfilm…, Romy drückt den Stempel durch…, Olaf dreht Däumchen, weil Carsten seine Noten übt…, Stephan pinselt die Gitarre orange…, Matthi repariert den Lötkolben…, und Henning wundert sich über die Betriebsamkeit.


Klönsnack auf Hiddensee

 

Wenn Marek und Kai schonmal übersetzen nach Hiddensee, dann schauen sie auch auf einen Snack im Kino vorbei. Klar, dass Jörg Mehrwald das gleich festhält für sein Logbuch. Dabei outen sich die Herren Musiker als hoffnungslose Birnenkuchen-Romantiker. Also, damit musste ja jeder rechnen, der bei einem Kurztrip an die Ostsee den Kinomann in Dresden vergisst.