Wir sind dann mal weg

Keine Ahnung, wer die Quartiere so sauber abgebucht hat, aber wir starten unsere kleine STRANDSOUL 2016 Tour mit einer Hotelübernachtung, wechseln zu einer hübschen Ferienwohnung, auf welche dann die Zelte folgen und schließlich beenden wir die letzte Nacht direkt auf dem Fähranleger; hier lohnt es eh kaum schlafen zu gehen. Weil wir ne halbe Stunde nach Bühnen-Abbau schon wieder aufstehen müssen. Schlafen wir lieber gleich aufm Boot.

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Die Stecker sind gezogen

Katja hat sie verpasst, die letzte Probe. Kristin kam vorbei und hat auf’n Boden geascht, die Stützstangen von Albs Rhodes sind wieder aufgetaucht und zum Schluss wollte niemand das DIN-B0 Plakat retten. Auf dem diese zwei Typen in ihren dunklen Anzügen und den schwarzen Sonnenbrillen lässig auf ihrem 1974er Dodge Monaco hocken. Das ist der Probenraumblues. In zwei Tagen wird nur noch die leere, besenreine Hülle übrig bleiben. Und kein bisschen Wehmut.


Let The Sunshine In

Gute Verkehrsanbindung, Sonne satt und halbwegs sanierte Aussichten bietet ein Probenraum, den wir gestern mal etwas näher unter die Lupe genommen haben. Sollten sich die annoncierte Heizung und die bereits recht ordentlichen Sanitärräume nicht wieder in Luft auflösen, gehen wir unglaublich luxuriösen Zeiten entgegen. Wir sind gespannt und kein bißchen abergläubisch.


Franziska mag den Soul

The Fat Horns begrüßen in ihrer Mitte Franziska und ihr Tenor-Saxophon. Beim Überfliegen der Setliste hätte zwar nicht viel bei ihr geklingelt, dafür mochte sie aber sofort diese Soulnummern, welche sie gestern zusammen mit den Fat Horns geblasen hat. Das wundert uns gar nicht. Eher schon überrascht zeigten sich die Herren Bläser, als Franziska davon erzählte, wie sie sich auch an Posaune oder Bariton-Saxophon zu schaffen macht, wenn sie in Döbeln bei der Small Town Big Band oder in Chemnitz bei der TU Bigband zugange ist. Also wer da jetzt nicht sofort an »Mustang Sally« denkt,…