Frischen Wind geblasen

So. Wind war mächtig in Weixdorf, von hinten wurde ordentlich geblasen. Endlich standen mal wieder vier fette Hörner oben. Ein neuer Souldier gab alles; Arne hielt rein mit der Posaune, was nach drei Stunden Blasmusike eben noch so ging. Und spielte sich auf Platz Nummer 69. Boah, zum niederknien. The Fat Horns heut auch mit Tomasz am goldenen Gehörn. Und Olaf mit einer Pudeldressur vom Feinsten, er hatte mal was einstudiert…

 

The Souldiers at Weixdorf 2015 with SHMHOGRB

Believe it or not. Wer nicht dabei war, weiß nicht, was er verpasst hat. Haben die Typen doch heimlich »Mustang Sally» einstudiert. Die Instrumente rotierten und ab ging die Post.




Frühling gibt’s nur draußen

Neulich bei der Langen Nacht in Laubegast war schon fast Frühling. Lange Nacht Soul in Laubegast gibt’s eben nur draußen. Die Bedingungen waren vom Feinsten, das Volk war uns gewogen und die Technik glänzte geradewegs stratofiziös. Großes Lob an Matthi, der einen herrlichen Soundcheck hingelegt hat. Dafür ist er extra in den Probenraum gekommen. Und hat allen gezeigt, wo es langgeht. Marek hatte die Idee, ein für alle mal den Soundcheck zu erledigen. Hochfahren, reinhalten, ferdd’sch. Gespeichert. Ab heute wundert sich jeder Kollege, wieso die Souldiers immer ohne Soundcheck auf die Bühne gehen. Das ist die neue Zeit. Telefon an den Mischer halten… und einzählen.


Move On The Fat Horns

Immer wenn man gerade das Gefühl hat, der Satz steht, greift einer nach der Flinte und wirft sein Horn ins Korn. Einstmals als prima Einwechselspieler gepriesen, geht Richard in der Halbzeitpause vom Platz. Eindeutig zu viele Noten, die der Mann an einem Tag so spielt. Und so sind The Fat Horns bis auf weiteres zu dritt…

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Olaf schiesst den Vogel ab

Bei so einem Orgelsolo muss die Steigerung ja irgendwie spürbar werden. Das weiß auch so ein alter Fuchs wie unser Olaf und verzichtete dieses Mal auf jeglichen musikalischen Firlefanz. Ganz schlicht, jedoch unter vollsten Körpereinsatz, trieb er also sein Spiel auf die Höhe. Das Publikum im Dixiebahnhof Weixdorf dankte es ihm mit tierischen Jubel und spitzenmäßigen Applaus.